Stewart: Lewis denkt zu wenig

Autor des Artikels: , veröffentlicht am 23.

Der Zwischenfall vom letzten Rennen zwischen Nico Rosberg und Lewis Hamilton wird natürlich ein ewiges Dilemma sein.

Während Jacques Villeneuve seine Sicht erläuterte und Rosberg für den Unfall verantwortlich machte, zeigte Formel-1-Legende Jackie Stewart mit dem Finger auf Hamilton. Das Interview für Autosport war kurz und klar – Lewis Hamilton war schuld.

„Für Fahrer mit so viel Erfahrung und Wissen ist es inakzeptabel, in der ersten Runde einen solchen Unfall zu verursachen“, kritisierte Stewart. „Das machen die Großen nicht. Weder Juan Manuel Fangio, noch Sir Stirling Moss, noch Jim Clark taten so etwas. Selbst einige aktuelle Rennfahrer würden so etwas nicht tun“, fuhr Stewart scharf fort.

Viele Kritiker behaupten, Rosberg habe seine Position zu hart verteidigt und Hamilton gezwungen, auf dem Rasen zu fahren. Stewart sieht jedoch immer noch die Schuld in seinem Landsmann. „Rosberg war nicht zu scharf. Hamilton reagierte spontan. Wenn ich noch einmal darüber nachdenken würde, würde ich es definitiv anders machen. Er gab seinen Emotionen und anderen Emotionen zu sehr nach, weil Rosberg schneller war. Das wird in diesem Sport nicht gemacht, weil es immer zu gefährlich ist“, war Stewart klar.

„Große Fahrer brauchen starke Konzentration. Ich habe gelernt, meine Emotionen von Kopf bis Fuß unter Kontrolle zu haben. Deshalb habe ich es geschafft, in den ersten Runden zu gewinnen“, so Stewart weiter, der glaubt, dass Hamilton aus allem etwas gelernt hat.

Stewart schätzt auch, dass das Schlimmste, was passiert ist, dass beide Rennfahrer ausfielen und das Team ohne Punkte blieb. Sie glaubt, sie wäre sowieso Erster und Zweiter. Gemeinsame Punkte zählen für das Team. „Er muss noch viel über sich und seine Verantwortung nachdenken. Ich bin in meinem Team und würde so einen Rennfahrer immer bestrafen“, schloss Stewart, der auf die gleiche Seite wie Niki Lauda ging. Lauda war auch sehr klar, dass Hamilton an dieser Stelle nicht versuchen sollte, zu überholen. Damit hat er nicht nur sich selbst, sondern dem gesamten Team geschadet. Und selbst für Lauda war es offensichtlich ein bisschen zu viel.

 

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