Sainz: Hülkenberg würde in den besten Teams sofort gewinnen 

Autor des Artikels: , veröffentlicht am 26. Januar 2019.

Carlos Sainz ist überzeugt, dass sein ehemaliger Teamkollege Nico Hülkenberg problemlos in einem der führenden Teams gewinnen könnte.

In der vergangenen Saison belegte Hülkenberg den siebten Platz in der Gesamtwertung als „Best of the Rest“ bzw. Meister der sogenannten B-Kategorie. Also direkt hinter den Rennfahrern von Mercedes, Ferrari und Red Bull.

Trotzdem wartet der Deutsche noch immer auf seinen ersten Platz auf der Siegerbühne, hält er doch aktuell den berüchtigten Rekord, die meisten Auftritte ohne Platz auf der Siegerbühne (156 Auftritte). Daher hat er sicherlich ein großes Motiv, gemeinsam mit dem Team, das 1 in die Formel 2016 zurückgekehrt ist, an die Spitze zu treten.
Sainz, der seit Ende der Saison 2017 und das ganze letzte Jahr mit ihm im Team ist, sagte über ihn:
„Schon in der Saison, als ich zu Renault kam, hatte Nico eine sehr gute Saison hinter sich. Er war wirklich auf einem extrem hohen Rennniveau, das man normalerweise nicht in der Tabellenmitte sieht.

"Für mich ist er einer dieser Rennfahrer, die auf Anhieb ein Rennen in einem Mercedes, Ferrari oder Red Bull gewinnen würden."
"Leider sehen das die meisten Fans und Journalisten nicht. So ist das in diesem Sport. Ich habe viel von ihm gelernt. Ich gehe zu McLaren mit der Erfahrung, einen der talentiertesten Formel-1-Rennfahrer im Moment bei mir zu haben.

Renault wird einen großen Schritt nach vorne machen müssen, wenn Hülkenberg so schnell wie möglich auf das Siegertreppchen kommen will. Der Unterschied zu den ersten drei Teams war in der vergangenen Saison beachtlich. Der Spanier glaubt jedoch, dass die Mannschaft, die er nach dem Ende der letzten Saison hinter sich gelassen hat, alles Notwendige hat, um diesen Unterschied zu verringern und den Besten näher zu kommen.

„Ich hoffe, dass dies geschieht, denn dadurch haben sie auch den Antriebsstrang verbessert, der auch an McLaren geht, und so werden wir auch konkurrenzfähig sein“, scherzte Sainz.

„Ich wünsche ihnen alles Gute, denn ich weiß, wie anspruchsvoll dieser Prozess ist. Sie müssen die Verzögerung im Qualifying um etwa anderthalb Sekunden reduzieren, das wird sehr anspruchsvoll.
Sainz beendete die vergangene Saison 16 Punkte hinter seinem mittlerweile ehemaligen Teamkollegen. Er wurde nur einmal als "Bester der anderen" beendet, Hülkenberg schaffte es sechsmal.

Trotz seiner hohen Wertschätzung für Hülkenberg glaubt er, dass die Endsumme etwas irreführend war.

„Ich bin nicht besonders glücklich mit der Punktzahl, die ich an meinen guten Wochenenden gesammelt habe, wenn ich gute Rennen hatte. Die endgültige Punktzahl war nicht das, was man verdient oder gewollt hat.“