Ricciardo: Ich hoffe, der Sieg in Monaco war nicht mein letzter in diesem Jahr

Autor des Artikels: , veröffentlicht am 10. Juli 2018.

Platz fünf im Silverstone-Rennen war zumindest auf dem Papier das Beste, was der Australier vor dem Rennen angesichts der fehlenden Vortriebskraft des Renault-Motors wirklich hoffen konnte. Daniel Ricciardo glänzte in drei aufeinanderfolgenden Rennen nicht und wurde oft von seinem Teamkollegen Max Verstappn überschattet. Zwar wurde in Österreich seine Chance auf den Etappensieg durch ein kaputtes Auto zunichte gemacht, aber schon damals war Verstappen schneller.

Der Australier hofft deshalb, dass der Sieg in Monaco Ende Mai nicht der letzte Saisonhöhepunkt in diesem Jahr war. In drei Rennen in Folge holte er fast halb so viele Punkte wie Verstappen (22-Ricciardo, 43-Verstappen). Verstappen wurde in dieser Zeit Zweiter in Frankreich, gewann in Österreich und trat in Silverstone zurück. Ricciardo hingegen wurde in Frankreich mit einem gebrochenen Frontflügel Vierter, schied in Österreich wie bereits erwähnt zurück und fuhr in Silverstone ein recht ruhiges Rennen und wurde Fünfter. Allerdings muss man zugeben, dass er in Silverston Pech hatte, da das Safety-Car nur eine Runde auf der Strecke fuhr, nachdem er zum Reifenwechsel gefahren war. Beide Red-Bull-Rennfahrer in Silverstone beschwerten sich über die mangelnde Geschwindigkeit im Vergleich zu Ferrari und Mercedes. Nach dem Rennen sagte er: „Wir hatten einfach nicht den Speed, um Bottas im Ziel überholen zu können. Auch wenn ich ihm am Kurvenausgang nahe kam, ist er im Flieger einfach zu sehr entkommen. Der Australier freut sich nach drei Rennen in Folge sehr auf ein freies Wochenende vor dem Rennen in Hockenheim.

„In diesen drei Rennen gab es immer etwas, das uns Ärger gemacht hat“, sagte Ricciardo, der mit 106 Punkten aktuell auf dem vierten Gesamtrang hinter Sebastian Vettl, Lewis Hamilton und Kimi Räikkönen liegt. In Silverstone gingen wir zum Reifenwechsel und gleich danach fuhr ein Safety Car auf die Strecke, da hatten wir Pech.“
„Seit dem Rennen in Monaco läuft es nicht so, wie wir es gerne hätten. Natürlich bin ich froh, dass ich in Monaco gewonnen habe, aber ich möchte nicht, dass dies mein letzter Sieg in diesem Jahr war. Ich bin froh, dass es an diesem Wochenende kein Rennen gibt und hoffe, dass es in den nächsten Rennen für uns passt.“