Höhere Flügel kommen mit zusätzlichen Lichtern

Autor des Artikels: , veröffentlicht am 28. August 2018.

Die FIA ​​hat für die nächste Saison zusätzliche Änderungen des technischen Reglements beschlossen, die für mehr Sichtbarkeit und Sicherheit sorgen sollen. Die Heckflügel werden in der neuen Saison um fünf Zentimeter höher gelegt, die Flügelträger werden mit vertikalen LED-Leuchten versehen, die die Rennwagen bei Regen besser sichtbar machen.

Die Fahrer dürften in diesem Jahr Sichtprobleme hinter sich haben, und dieses Problem wurde durch den Zwischenfall zwischen Sebastian Vettl und Carlos Sainz in Österreich deutlich, wo der Deutsche den Spanier in der Renault-Qualifikation behinderte. Mangelnde Transparenz soll auch bei dem Vorfall in Belgien eine Rolle gespielt haben, wo Valtteri Bottas im letzten Training Stoffel Vandoorn übersehen und ihn versehentlich auf den Rasen drückte. Obwohl ihn das Team auf den kommenden Rennwagen aufmerksam machte, übersah der Finne McLarns Rennfahrer. „Ich glaube, dieses Jahr ist es etwas schwieriger“, kommentierte Bottas die aktuelle Situation mit Spiegeln. „Das größte Problem ist die Position des Heckflügels und seine Größe sowie die Sichtbarkeit in den Spiegeln. Die Hinterflügel werden durch einen direkten Blick nach hinten behindert“, erklärte er.

Die Regeln werden daher auch Spiegel berühren, die tiefer und weiter von der Fahrerkabine entfernt platziert werden, damit die Teams nicht die Sicht für eine bessere Aerodynamik opfern können.