Pirelli: Mercedes hat die geheimen Tests nicht genutzt

Autor des Artikels: , veröffentlicht am 26.

 

Nachdem die Sportöffentlichkeit schockiert war von der Nachricht, dass das Mercedes-Team in Barcelona einen dreitägigen Test mit Pirelli-Reifen durchgeführt hat, bei dem Lewis Hamilton und Nico Rosberg mit dem diesjährigen Auto mehr als 1000 Testkilometer absolviert haben, trat Paul Hembery vor die Medien und versuchte, seine Leidenschaften zu beruhigen. Er sagte, der Vertrag mit den Teams erlaube Pirelli einen solchen Hilferuf eines der Teams und dies sei eigentlich nicht ungewöhnlich. Er schätzte aber auch ein, dass Mercedes durch Testfahrten nichts gewinnen könne, da sie zumindest nicht offiziell wussten, mit welchen Reifen sie unterwegs waren. „Auf keinen Fall“, sagte Hembery auf die Frage, ob Tests Mercedes helfen könnten, Lösungen für Reifenprobleme zu finden. "Die Tests hatten nichts mit der diesjährigen Saison zu tun."

Hembery erklärte, dass solche Tests auch in anderen Sportarten eine Konstante sind. „Es ist durchaus üblich, dass jedem Team 1000 Meilen Reifentests zur Verfügung stehen. Ähnlich verhält es sich mit einem Vertrag in der WRC World Rally Championship. Wir können mit einem repräsentativen Auto testen. Solche Tests haben wir schon einmal mit einem anderen Team gemacht.“

Die Tests werden voraussichtlich hauptsächlich mit der Entwicklung von Reifen für die nächste Saison zusammenhängen, wobei nur ein kleiner Teil an geplanten Änderungen an den diesjährigen Reifen für den kanadischen GP arbeiten wird. „Wir arbeiten an Lösungen für die nächste Saison und testen verschiedene Dinge“, sagte er. „Bei Mercedes haben sie keine Ahnung, was wir wirklich testen. 90 Prozent der Arbeit waren der nächsten Saison gewidmet, nur die letzten Minuten haben wir an den diesjährigen Reifen gearbeitet.

Pirellis Erklärung überzeugte allerdings den Chef des Red-Bull-Teams, Christian Horner, der nach wie vor davon überzeugt ist, dass Mercedes profitiert hat und deshalb Erklärungen vom Automobil-Weltverband FIA fordert.

Fotos: Pirelli

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