Newey: Die diesjährigen Nasen sind gefährlich

Autor des Artikels: , veröffentlicht am 28. Januar 2014.

Red Bulls Chef-Rennwagendesigner Adiran Newey glaubt, dass die diesjährigen Rennnasen nicht nur hässlich sind, sondern auch Sicherheitsprobleme aufwerfen.

In der Formel XNUMX gelten in diesem Jahr neue Regeln, die vorsehen, dass die Bugs der Rennwagen niedriger sein müssen, um zu verhindern, dass die Rennwagen bei einem Seitenaufprall in die Luft fliegen. Newey befürchtet aber, dass die Nasen nun so tief sind, dass die Rennwagen bei einem Auffahrunfall untereinander fahren könnten.

„Die FIA ​​hat einige Analysen durchgeführt, die gezeigt haben, dass eine niedrige Nase die Wahrscheinlichkeit verringert, einen anderen Rennwagen zu überfliegen (zum Beispiel der Unfall von Mark Webber und Hekki Kovalainen vor Jahren in Valencia). Ich muss zugeben, dass ich mir Sorgen mache, dass jetzt das Gegenteil passiert – ein Auto könnte unter einem anderen fahren, wenn es direkt hinten kollidiert, was aus Sicht der Sicherheit für den Rennfahrer noch schlimmer ist.“

Newey stimmt jedoch auch vielen Zuschauern zu, die meinen, die diesjährigen Rennnasen seien noch schlimmer. „Leider diktieren die Regeln einige hässliche Lösungen, wie wir an den diesjährigen Rennwagen sehen konnten. Wir müssen den Rennwagen so gestalten, wie wir ihn für am effektivsten halten, egal wie er aussieht. Ich persönlich denke, dass die Form der Autos sowie der Sound ein großer Teil des Dramas in der Formel XNUMX sind, und leider sind die diesjährigen Autos unattraktiv.

Auch Batterien und deren Einbau sollen problematisch sein. Die Regeln schreiben vor, dass sie sich unter dem Kraftstofftank in der Mitte des Autos befinden müssen, während sie bei Red Bull unter dem Getriebe platziert wurden. „Diese Regel wird auch aus Sicherheitsgründen durchgesetzt, aber ich weiß nicht, wie es sicherer sein kann, Batterien unter einem Kraftstofftank statt unter einem Motor zu lagern“, sagte Newey. „Diese Batterien können ungewöhnlich heiß werden und sich sogar beim Aufprall verfangen, und bei einer so großen Batterie ist das Feuer schwer zu kontrollieren.

Eigentlich kann man in so einem Fall nur noch in die Box fahren und alles aus der Ferne brennen sehen. Für den Racer stellt das keine Gefahr dar, da eine Überhitzung schnell genug erkannt wird, ist aber trotzdem sehr gefährlich.“

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