Button hat noch einen Tag

Autor des Artikels: , veröffentlicht am 29. Januar 2014.

Jenson Button und McLaren erholten sich nach den Problemen, die sie an ihrem ersten Tag in Jerez hatten. Am zweiten Tag fuhr der Brite mit 1:24.165 die schnellste Rundenzeit.

Die Strecke in Jerez war über Nacht vom Regen durchnässt, daher beschloss Pirelli, ab diesem Jahr obligatorische Tests mit Regenreifen durchzuführen, die für Freitag geplant sind. Da der Regen die Strecke nicht ausreichend nass machte, wurde sie zusätzlich mit einem Tank durchnässt und Pirelli konnte den Teams neue Regenreifen anbieten, die 65 Liter Wasser pro Sekunde absaugen, im Gegensatz zu den alten Regenreifen, die bis zu 60 Liter abließen.

Am Nachmittag war die Strecke komplett trocken, bis dahin hatte Mercedes-Rennfahrer Nico Rosberg die meisten Kilometer gesammelt – ganze 97, das sind mehr als alle Rennfahrer am ersten Testtag.

Im Gegensatz zum Mercedes-Renner fuhren Renault-Motorkäufer jedoch insgesamt nur 19 Runden. Acht davon hat Sebastian Vettel im neuen Red Bull RB10 gesammelt, und dann hat ihn der Stromspeicher in Versuchung geführt. Die restlichen Runden steuerte Caterham-Rennfahrer Marcus Ericsson bei, der jedoch bald mit den gleichen Problemen wie Vettel auf der Strecke stoppte. Am wenigsten Glück hatte Toro Rossa-Rennfahrer Danil Kvyat, der überhaupt nicht aus der Garage fahren konnte.

Von den acht Rennfahrern, die die Zeit aufzeichneten, war Button am Ende der Schnellste, der McLarns MP4-29 zum ersten Mal testete. Kimi Räikkönen, der gestern der Schnellste war, war sechs Zehntelsekunden langsamer und wurde Zweiter. Dritter wurde ein weiterer Finne Valtteri Bottas, der eine halbe Sekunde hinter seinem Landsmann Räikkönen lag.

Rosberg war der einzige, der sich längeren Rundenzeiten widmete, daher verwundert es nicht, dass seine Bestzeit nur die viertbeste war. Der Deutsche war in Force India schneller als Sergio Perez, der den Testtag vorzeitig beendete, als sein VJM07-Rennwagen wegen technischer Probleme in der ersten Kurve stoppte.

Esteban Gutierrez lag knapp fünf Sekunden hinter seinem Landsmann Perez, war aber nur schneller als Vettl und Ericsson.

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