Audi bekommt beim DTM-Rennen in Spielberg eine hohe Strafe

Autor des Artikels: , veröffentlicht am 27. August 2015.

Audi-Teamchef Wolfgang Ullrich befahl Anfang August beim DTM-Rennen im österreichischen Spielberg seinem Fahrer Tim Scheider, Mercedes-Pilot Pascal Weherlein von der Rennstrecke zu verdrängen. Konkret befahl er ihm, ihn „zu verdrängen“, was Scheider tat.

Dieser Fall wurde vom Deutschen Motorsport-Sport-Bundes (DMSB) verhandelt und die höchste Geldstrafe der Geschichte für ein einzelnes Team verhängt, nämlich eine Geldstrafe von 200.000,00,- Euro. Das bisher höchste Bußgeld beträgt EUR 25.000,00.

Das Gericht verbot Tim Scheider zudem, in beiden Spielen an diesem Wochenende in Moskau zu erscheinen, und Teamchef Ullirch darf bis zum Saisonende nicht nur an der Box, sondern auch im Radio anwesend sein. Zudem wurden dem Audi-Team auch 62 Punkte vorenthalten, die er im Rennen in Spielberg holte.

Audi-Sprecher Stefan Moser sagte der Bild: "Teamchef Ullrich hat sich bei allen Beteiligten am Telefon entschuldigt, denn das, was in Spielberg passiert ist, ist nicht unsere Art zu fahren."

Sportgerichtsrichter Harald Schmeyer sah in der „Verdrängung“ eine klare Anweisung, den Unfall zu verursachen. Scheider, der diese Anweisung angeblich nicht gehört hatte, traf das Fahrzeug des Mercedes-Rennfahrers Wickens, das sich drehte und das Fahrzeug von Teamkollege Wehrlein traf. Somit beendeten beide das Rennen in der letzten Runde und blieben ohne Punkte.

Auch Mercedes-Teamchef Toto Wolff ist verärgert: „Leider waren die Fahrer im letzten Rennen ohne Punkte. Es tut mir sehr leid für Pascal und Robert, denn die verlorenen Punkte am Ende der Saison könnten viel bedeuten."

(Iztok Majhenic)

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